Bodenbeläge für den Außenbereich kommen überall dort zum Einsatz, wo eine feste, sichere und witterungsbeständige Oberfläche benötigt wird. Typische Einsatzbereiche sind Terrassen, Gartenwege, Zufahrten, Stellplätze, Poolumrandungen und Flächen vor dem Haus. Je nach Einsatzort eignen sich Betonpflaster, Verbundpflaster, keramische Außenfliesen, Natursteinbeläge oder großformatige Terrassenplatten.
Verlegt wird vor allem vom Frühjahr bis zum Herbst, wenn die Temperaturen stabil sind und der Untergrund gut trocknet. Im Frühjahr wird häufig eine neue Terrasse oder ein Gartenweg geplant, im Sommer steht der Belag rund um den Pool im Mittelpunkt und im Herbst die Erneuerung der Zufahrt vor dem Winter. Regen, Frost, Schnee und hohe Temperaturen müssen dabei berücksichtigt werden, denn ein Bodenbelag im Außenbereich muss deutlich mehr aushalten als ein Material im Innenbereich.
Bei der Auswahl sollten Sie vor allem auf Frostbeständigkeit, Wasseraufnahme, Rutschhemmung und die Stärke des Belags achten. Für eine Terrasse genügt ein anderer Belag als für eine mit dem Auto befahrbare Fläche, die eine höhere Tragfähigkeit und einen fachgerecht verdichteten Untergrund erfordert. Bei keramischen Außenfliesen lohnt es sich, auf Kennzeichnungen wie „frostbeständig“ und „rutschhemmend“ zu achten, bei Betonpflaster dagegen auf die Oberflächenqualität, die Farbbeständigkeit und die Pflegeanforderungen.
Für die richtige Auswahl legen Sie zunächst den Einsatzort, die zu erwartende Belastung und den Stil Ihres Hauses oder Gartens fest. Vergleichen Sie anschließend Abmessungen, Oberfläche, Farbe, Verlegeart und den empfohlenen Aufbau des Untergrunds. Wenn Sie einen Belag für die Terrasse, den Poolbereich oder einen Weg auswählen, lohnt es sich, ein Muster bei Tageslicht anzusehen und zu prüfen, wie rutschig es bei Nässe wird. Bei größeren Flächen ist es sinnvoll, sich von einer Fachkraft beraten zu lassen, die ein geeignetes Material sowie das passende Gefälle und die Entwässerung empfiehlt.