Zäune und Zaunpfosten dienen dazu, Grundstücke abzugrenzen, die Privatsphäre zu schützen, Gärten zu sichern und Wege rund um Häuser, Ferienhäuser, Firmengebäude oder landwirtschaftliche Anlagen vorzugeben. In der Praxis kommen Maschendrahtzäune, Zäune aus Zaunelementen, Holzzäune, Metallzäune, Betonzäune und temporäre Bauzäune infrage – je nachdem, ob der Zaun vor allem schützen, abgrenzen, Lärm dämpfen oder zur Architektur des Hauses passen soll.
Neue Einzäunungen werden meist im Frühjahr und Sommer geplant, wenn sich Erde, Beton und Anstrichmittel gut verarbeiten lassen und ausreichend Zeit für die Montage von Zaunpfosten, Gartentoren und Einfahrtstoren bleibt. Häufig steht die Auswahl eines Zauns aber auch beim Hausbau, bei der Neugestaltung des Gartens, nach dem Kauf eines Grundstücks oder dann an, wenn der alte Maschendraht, die Zaunpfosten oder das Tor ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Bei der Auswahl sollten Sie die Geländebeschaffenheit, die Länge und Höhe des Zauns, den gewünschten Sichtschutz, die Vorgaben der Gemeinde und die Art der Pfostenverankerung berücksichtigen. Bei Zaunpfosten sind das Material, der Durchmesser oder das Profil, die Oberflächenbehandlung zum Korrosionsschutz, der Pfostenabstand und die richtige Einbetoniertiefe entscheidend. Es lohnt sich auch, die Kompatibilität mit Maschendraht, Zaunelementen, Streben, Halterungen, Spanndraht und Gartortzubehör zu prüfen.
Das passende Produkt finden Sie am besten, indem Sie zunächst Ihr Grundstück ausmessen, den Zweck der Einzäunung festlegen und überlegen, wie viel Pflegeaufwand Sie für den Zaun einplanen möchten. Vergleichen Sie anschließend den Preis pro Meter Zaun, die Lebensdauer des Materials, den Montageaufwand und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Wenn Sie unsicher sind, hilft eine Beratung beim Händler oder bei einem Montagebetrieb. Dort kann man Ihnen geeignete Zaunelemente, Zaunpfosten, Betonfundamente und Lösungen für Hanggrundstücke empfehlen.