Kommunikation mit Hunden beginnt mit dem Beobachten ihrer Körpersprache: der Stellung von Ohren und Rute, der Muskelspannung und auch der Frage, ob der Hund Kontakt sucht oder ihm ausweicht. Klare Kommandos, die Stimmlage und eine Belohnung im richtigen Moment helfen beim Rückruf, beim Gehen an der Leine und im Alltag zu Hause. Beim Hundetraining kommen auch Hilfsmittel zum Einsatz, zum Beispiel Clicker, Hundepfeifen oder Kommunikationstasten für Hunde, die als erlerntes Signal für eine bestimmte Handlung dienen können.
Die Verständigung mit dem Hund ist das ganze Jahr über wichtig. Besonders auf die Probe gestellt wird sie jedoch bei Spaziergängen mit vielen Reizen, bei Besuchen, auf Reisen oder bei Begegnungen mit anderen Hunden. Beim Training im Freien kann eine Pfeife hilfreich sein, deren Ton der Hund auch über größere Entfernungen hört. In Stresssituationen, etwa bei Gewitter oder Silvesterfeuerwerk, ist es dagegen wichtiger, auf Anzeichen von Unsicherheit zu achten und dem Hund Ruhe zu gönnen, als Gehorsam von ihm zu verlangen.
Bei der Auswahl eines Hilfsmittels für die Kommunikation mit dem Hund kommt es auf das Trainingsziel, die Umgebung und das Wesen des Hundes an. Beim Clicker ist das genaue Timing der Belohnung entscheidend, bei der Pfeife ein gleichbleibendes Signal und bei den Kommunikationstasten das geduldige Einüben einer Bedeutung nach der anderen. Kein Hilfsmittel allein garantiert, dass der Hund menschliche Wörter versteht. Seien Sie vorsichtig bei Produkten, die den Hund erschrecken oder ihm Schmerzen zufügen; Angst kann das gegenseitige Vertrauen beeinträchtigen.
Überlegen Sie zunächst, was Sie verbessern möchten: den Rückruf, die Verständlichkeit der Kommandos oder beispielsweise einen ruhigeren Umgang im Alltag. Wählen Sie dann ein einfaches Hilfsmittel, mit dem Sie konsequent arbeiten können, und beginnen Sie mit kurzen Übungen in einer ruhigen Umgebung. Beobachten Sie die Reaktionen Ihres Hundes, belohnen Sie erwünschtes Verhalten und steigern Sie den Schwierigkeitsgrad schrittweise. Wenn Ihr Hund wiederholt Angst zeigt oder aggressiv reagiert, ist es sinnvoll, sich an einen erfahrenen Hundetrainer zu wenden, der ohne Zwang arbeitet.